Die Tränen der Mutter...

Ich wurde schon früh mit dem Tod konfrontiert, als ich 13 Jahre alt war, starb mein grosser Bruder. Er war für mich der lebenslustigste, lebendigste Mensch den es gab. Bis dahin starben für mich nur "alte" Menschen...

 

Als er von einem Tag auf den anderen nicht mehr Heim kam, brach meine Welt zusammen. Es  hat mich  viele Jahre nach dem Sinn des Lebens suchen lassen. Aber auch die Auseinandersetzung mit dem Tod beschäftigte mich immer wieder.

 

 

 

 

Bis ich 22 Jahre alt war, hatte ich bereits vier gute Freunde verloren, durch Unfälle, Krankheit oder leider auch einen Suizid.

 

Nun sind auch in den letzten zwei Jahren meine Eltern gestorben. Gerade ich, wo meinte, mit dem Tod nun wirklich  umgehen zu können und gut "therapiert" zu sein, wurde überrascht, was es bedeutet, die Eltern zu verlieren. Natürlich hört man immer wieder die Worte... es ist ihnen ja gut gegangen. Natürlich, sie waren alt und krank. Ich durfte meine Eltern auch sehr lange "haben", wenn ich an meinen Sohn denke, der mit 17 Jahren bereits seinen Vater verloren hat.  Gerade die letzten Jahre ihrer Krankheit waren sehr intensiv, ich verbrachte sehr viel Zeit mit ihnen und konnte auch Abschied nehmen. Und doch fehlen sie immer wieder sehr schmerzlich... Ehrlich gesagt, ich habe das wirklich unterschätzt.

 

Beerdigungen sind deshalb nicht meins. Sie wühlen mich auf, sie holen alte Wunden und Narben hervor. Lassen mich weinen, mich an den eigenen Schmerz erinnern und auch  den Schmerz der Angehörigen fühle ich.

 

Nun waren wir am Montag in der Innerschweiz an der Beerdigung der Mutter meines Schwagers. Eine liebenswerte Frau, ein Mami durch und durch, für alle. Irgendwie ähnlich wie meine Mutter. Sie verstanden sich auch bestens, die beiden.

 

Es war eisig kalt, als wir auf dem Friedhof standen. Die Familie hatte sich ein "Baumgrab" ausgesucht. Da dort soviel Platz frei ist, weil es nicht mehr viele Erdbestattungen gibt, wurde eine neue Idee umgesetzt. Es wurden Bäume gepflanzt. Jeder Baum wurde einem Planeten zugeordnet. So konnte die Familie sich einen Baum aussuchen, wo die Asche der Mutter dann begraben wurde. Sie suchten sich den Planeten Neptun aus, da die Eigenschaften, die diesem Planeten zugeordnet werden, am Besten zu der Mutter passten. 

 

Es war sehr berührend und sehr friedvoll, als die Urne in die Erne gestreut wurde. Ein warmes Gefühl des Friedens machte sich in meinem Herzen breit. Diese liebe Mutter wird jetzt in diesem Baum weiterleben. Was für ein schöner Gedanke. Auf einer  silbrigen Tafel, wo der Planet Neptun angeschrieben war, sahen wir, wer bereits alles "in diesem Baum weiterlebt". Ein tiefer Frieden durchströmte mein Herz und übertönte die Traurigkeit.

 

Die Trauernden segneten dann das Gräblein mit Weihwasser. Es war so eisig kalt, dass die Tropfen des Weihwassers, die auf das Bild der Verstorbenen fielen, gleich einfror.en So sah es aus, als hätte es viele kleine Tränen auf dem Gesicht der eigentlich fröhlich lachenden Verstorbenen. Auch dieses Bild, berührte mich sehr. Einfach "anders" als sonst... war diese Beerdigung.

 

Nachher beim Mittagessen stand ihr Bild vorne, einwenig erhöht und man hatte das Gefühl, die Mutter lacht uns alle an. Sie hatte gerne Menschen um sich...  Später kam ein Bruder meines Schwagers und erzählte... er wollte vom Bild die Tropfen abputzen, aber sie waren fest gefroren. Als er dann das Bild im Lokal aufstellte, schmolzen die Tropfen und es sah aus, als das Müetti unter Tränen lachte...

 

Auf Wiedersehen Irene - du sitzt jetzt mit meiner Mama im Himmel und ich sehe euch beide liebenswerten Müettis zusammen lächeln. Und wieder ist dieses warme Gefühl in meinem Herzen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

innerer Kritiker VersuS  inneren Coach

Letzte Nacht hat sich mein innerer Kritiker lautstark gemeldet

 

Naja, "er" hatte ja recht... Der gestrige Nachmittag verlief nun wirklich nicht, wie ich ihn mir schon so lange vorgestellt und gewünscht hatte.

 

Und ja... ich bin zwar kritikfähig. Ich mag sogar Kritik, denn ich finde es spannend zu erfahren, wie mich andere sehen oder wahrnehmen. Und so weiss ich, diese Menschen sind ehrlich zu mir. 

 

Ausserdem gestehe ich mir zu, die Kritik anzunehmen, sie wirken zu lassen, das heisst aber nicht, dass es nicht auch Kritik gibt, die mich nicht auch mal  zwickt, wo auch immer...

 

vielleicht im Ego, oder im Gefühl,  auch im sensiblen Krebs-Sternzeichen bin ich sehr sensibel... und mein Mann Axel sagt, in der magischen Zahl 7 die ich im Geburtstag habe, bin ich ziemlich empfindlich... wo und wie auch immer.

 

aber nach all den Jahren habe ich mir zugestanden, dass daraus dankbar anzunehmen, was für mich stimmig ist. Was nicht stimmig ist, wird mit einem Dankeschön und einem Achselzucken hinter mir gelassen.

 

Doch was mein innerer Kritiker letze Nacht herum stänkerte... es wollte nicht aufhören!

 

 

 

  • ich hab dir doch gesagt das funktioniert nicht... was willst du denn... bleib bei deiner Massage, DAS kannst du wenigstens...
  • du bist gar nicht gut genug, da vorne zu stehen... es gibt schon soviele, die sind viel besser wie du...
  • was denkst du denn, was hast du noch zu erzählen... brauchen das die Menschen?
  • und überhaupt, wie oft hast du wieder in deinen Haaren rumgewuschelt und herum gezupft vor Verlegenheit? und zu laut gelacht und Witze gemacht die keiner lustig fand
  • und wie oft wurde ein Kopf wieder rot...
  • und wie VIEL du wieder geredet hast... typisch!
  • ich bin enttäuscht von dir! Wo und Wer warst du denn gestern? Du warst nicht dich selbst! pah..
  • und überhaupt... wen interessiert es... du warst unkonzentriert, nervös und überhaupt! Lass es einfach... geh in deinen Massagekeller und bleib da! Lass andere dies machen, die das besser können!

 

und und und... es ging noch lange so weiter und ich war kurz davor das alles anzunehmen, Herzensprojekte einfach hinzuwerfen und zu denken, ja Theresli... so ist es! Ich wusste es! Lass es einfach.. es heisst schliesslich auch: Schuster bleib bei deinen Leisten... Also! 

 

nur... ich wäre ja nicht ich, wenn ich mich nicht irgendwann erinnerte, was ich letzthin im Online Coaching grad gelernt hatte... da gibts doch nebst dem inneren Kritiker auch einen inneren Coach... wo WAR der denn jetzt eigentlich? So bestimmte ich in meinem Kopf, dass der Kritiker jetzt wohl genug geschimpft hat und mal kurz still sein soll. Man muss es nämlich dem Kritiker nur sagen er soll still sein, dann tut er das auch...

 

nach einem kurzen Moment der Stille... sah ich meinen inneren Coach, der mich sehr entspannt  anschaute,  anlächelte, mit den Schultern zuckte und sagte: 

 

Schätzelein... AUFSTEHEN, KRONE RICHTEN und WEITER GEHEN! und bitte, WEITER Fehler machen ... denn das heisst nämlich, du bleibst lernfähig und JEDER Fehler ist willkommen, dadurch wirst du jedes Mal besser! Und nur so entwickelst du dich auf deinem Weg...

 

und schwupp... war das Lächeln auf meinem Gesicht zurück. JA, so mache ich das! 

 

Ich wünsche euch gute Gespräche mit beiden, denn es braucht ja beide für die persönliche Entwicklung - doch wir neigen oft dazu, NUR dem Kritiker das Wort zu geben und auch noch alles eins zu eins zu glauben. 

 

Wenn ihr das nächste Mal in einer Zwickmühle seid, lasst den Kritiker mal bewusst still werden, damit der Coach auch mal zu Wort kommt. Ihr werdet staunen was dann passiert :-)

 

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lampenfieber...

Nein mein Schatz... das ist kein grippaler Infekt... das ist LAMPENFIEBER ;-)

Lampenfieber...

 

Wann hattet ihr das letzte Mal Lampenfieber?

 

Ich habe es oft. Gerade bei jedem Neukunden der zu mir in die Praxis kommt, erwischt es mich.  Manchmal mehr... manchmal weniger.

 

Deshalb kenne ich dieses Gefühl mittlerweile sehr gut. Wie es sich vorher anfühlt - dazwischen irgendwo da ist und doch nicht - aber das  schönste am Lampenfieber ist für mich das Gefühl "danach" :-)

 

Man hat sich etwas getraut! Egal wie das Resultat ist, aber man hat sich getraut!

Es fühlt sich doch so "Pionier" artig an, oder?

 

 

Aber was absolut der Hammer ist, mit seinem Liebsten zusammen Lampenfieber zu haben!

 

 

Über ein Jahr haben wir "projektiert", Themen gesucht, Informationen, Unterlagen, Kursraum ... und und und. Irgendwie lebten wir schon "im Projekt" als wäre es real... und doch war es "weit weg". In den Sternen... oder sonstwo.

 

 

Gestern war es soweit, 1. Workshop! Da es Axels Workshop war, lag die Hauptverantwortung bei ihm. Je näher der Tag kam, umso ruhiger wurden wir beide. Kurz vorher meinte Axel, sollte er am Samstag einen "grippalen Infekt" bekommen, so würde ich doch schon den Workshop für ihn machen??

 

Ich schaute ihn an und musste lachen, denn: DAS war kein grippaler Infekt - das war ganz einfach Lampenfieber :-)

 

Das Wechselbad der Gefühle Tage, Stunden vor dem Workshop... unbeschreiblich!

Das Erleben während des Workshops... unglaublich!

Das Glück, eine solche tolle Gruppe zu Beginn zu haben... unbezahlbar!

Das Gefühl nach dem Workshop, den Mut gehabt zu haben, es wirklich zu tun.... unvergleichbar!

 

Wir danken unseren "Pionieren" des gestrigen Numerologie-Workshops für das tolle Mitmachen, die tolle Gruppendynamik und für das tolle Feedback!

 

Für alle, die sich für die Numerologie interessieren, schaut immer mal wieder auf der Homepage. Geplant ist der nächste Grundlagen Workshop im November 16.. aber wer weiss ;-)...

 

..und für alle die eigene Herzensprojekte haben... bleibt dran und habt den Mut, es *zu tun*! 

 

 

 

 

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1. April 1988

Ich hatte heute vor 28 Jahren meinen ersten Arbeitstag im hiesigen Spital. Ich trat meine "Traumstelle" an, in der Patientenadministation. Endlich kam ich in die Richtung Gesundheitswesen, wo schon immer mein Gefühl mich hinzog.

 

So sass ich aufgeregt, in meinem neuen Büro,  neben der Kollegin, die diesen Platz verliess, deren Stelle ich bald selbständig übernehmen würde  und schaute ihr gebannt zu, wie sie die Anmeldeformulare einer Geburt, die vor wenigen Stunden statt gefunden hatte, routiniert ausfüllte.

 

Es waren Zwillinge, zwei Mädchen, die vor ein paar Stunden geboren wurden. Ich war berührt, gleich zu Anfang, schon etwas besonderes.

 

Der noch immer emotionale Vater der Zwillinge stand vor unserer Bürotüre. Meine Kollegin lehrte mich ,  wie ich diesen Mann zu begrüssen und ihm zu gratulieren hätte, (dies kam aus der Lehre: Umgang mit Patienten und deren Angehörigen ;-) )  wie man neu geborene Kinder beim Zivilstandsamt anmeldet, wie man die Geburt administrativ weiterleitet, welche Formulare man braucht und und und...

 

...und auch, wie ich die Kasse öffnen kann, damit der frisch gebackene Vater Papiergeld in Kleingeld wechseln kann.

 

Damals gab es noch keine Telefonkarten auf den Zimmern. Und auch Handys waren noch nicht allgegenwärtig und überall, wie heute. So wechselten wir ihm sein 20er Nötli, damit er in der Telefonkabine, unweit von meinem neuen Büro, seine Angehörigen über die Ankunft seiner Töchter informieren kann. Nur... damals gab es bei uns in der Schweiz max. 2 Ultraschall Untersuchungen pro Schwangerschaft. So kam es wohl, dass die glücklichen Eltern  bei der Geburt nicht wussten, dass sie nicht nur eins, sondern zwei Babys erwarteten...

 

So hatte der stolze Vater gleich eine besondere gute Nachricht für seine lieben Angehörigen.

 

Genau dieser Mann, kam total entnervt nach gefühlten 15 Minuten wieder zu uns ins Büro, setzte sich ratlos hin und sagte... "was soll ich bloss tun, überall wo ich anrufe, glauben die mir nicht, dass es tatsächlich Zwillinge sind... es ist heute der 1. April`" :-) ...

 

Jeden 1. April fällt mir diese Geschichte ein und noch heute zaubert sie mir ein Lächeln ins Gesicht...  so habe ich heute aber auch mit Staunen festgestellt, dass diese zwei süssen Mädchen von damals,  heute schon 28zig geworden sind... wie doch die Zeit vergeht...

 

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Adieu kleiner Mogli...

Adieu kleiner Mogli

 

Von Herzen danken wir dir, für diese ganz besondere Zeit mit dir. Du hast uns viel gelehrt, über dich - über uns. Deine 7 Leben hast du nun aufgebraucht, wir können es kaum glauben, dass wir dich gehen lassen mussten...

 

Schon unser Anfang war etwas Besonderes. Als wir die Nachricht von der Tierauffangstation erhielten, ein kleiner schwarzer Kater namens Gregor sei ihnen entwischt  warst du für uns ein kleiner, freiheitsliebener Rebell. Denn wie sollte es einer ca 3 Monatigen Katze denn gelingen, aus dem Tierheim ,auszubrechen,? Es dauerte dann aber ein paar Tage, bis wir uns zum ersten Mal sahen.

 

Wie süss du warst, mit deinen grossen grünen Augen und deinem schwarzen Babypelz. Aber wie scheu und wild du warst... Und wie schnell! Wie ein flinkes Wiesel bist du uns immer wieder entwischt.

Als man vorschlug, eine Falle aufzustellen um dich zu fangen, fand mein Vater, dann wolle er dich lieber behalten. Das Haus meiner Eltern war schon immer irgendwie auch eine Auffangstation für Tiere. 

 

Ich erinnere mich als Kind, als ich draussen spielte und plötzlich ein grosser bunter Papagei hinter mir im Gras sass. Coco blieb fast ein Jahr bei uns, bis sich sein Besitzer doch noch meldete. Meine Schwester und ich weinten bittere Tränen, als er abgeholt wurde.  Schildkröten, Wellensittiche... Alle fanden sie hier Asyl und die meisten blieben, weil sie niemand vermisste.

 

So auch zum Beispiel Mikesch, ein weisser Kater mit getigerten Flecken.

Er lief damals meinem Vater zu, gut erzogen, kastriert aber leider nicht gechipt. Trotz vielen Inseraten und Ausschreibungen fand sich der Besitzer von ihm nicht mehr. Da genau zu der gleichen Zeit unser Filou spurlos verschwunden war, entschloss sich Mikesch kurzer Hand, bei uns einzuziehen.

 

Auch zur gleichen Zeit entschloss sich die rote, ältere Tigerkatze Chiara, bei meinen Eltern einzuziehen. Sie war die Katze der ehemaligen Bewohner der Auffangstation, als diese weg zogen hatte Chiara wohl Heimweh. Mindestens sechs mal lief sie von ihrem neuen Zuhause weg um wieder bei meinem Vater vor dem Küchenfenster zu sitzen. So wurde gemeinsam mit der Familie beschlossen, das die betagte Chiara nun bei meinen Eltern bleiben darf. Chiara war es, die damals Mogli (Wir haben Gregor dann Mogli getauft. Es passte zu dem Dschungelkind, wenn er so durchs hohe Gras geschlichen kam) mit zum Fressen brachte. Sie hatte ihn wohl adoptiert und er hatte endlich eine Mama. Doch einfangen liess er sich trotzdem nicht. Mein Vater schaffte es mit der Zeit, ihn während des Fressens zu streicheln. Auch hatten wir das Gefühl, das er alten Männern eher vertraute als Frauen. Kaum hörte er eine Frauenstimme verschwand er sofort.

 

Chiara muss dann wohl verstorben sein, sie litt schon ziemlich an Altersbeschwerden und einige Zähne fehlten, wir fanden sie eines Tages einfach nicht mehr. So war Mogli wieder alleine. Immer wieder sah man ihn vorbei flitzen und ab und zu, wenn meine Schwester im Garten der Eltern herum werkelte, setzte er sich aus einer sicheren Distanz dazu und schaute ihr aufmerksam zu.

 

Es kam dann die Zeit für meinen Vater,  zu meiner Mama ins Altersheim zu ziehen. Es fiel ihm so unendlich schwer und auch die Sorge um Mogli (welchen er Möhrli nannte - So hiess Mogli eigentlich Mogli-Möhrli-Gregor, was für ein Name, was für ein besonderer Kater) war für ihn bedrückend. Wir versprachen, Mogli zu füttern und so gut es ging nach ihm zu schauen. Da Axel jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit nach ihm schaute, merkte Mogli doch langsam, dass es Axel gut mit ihm meinte. Aber nach wie vor rannte er sofort weg.

 

Dann kam der Moment, wo unser Gizmo starb. Wir hatten Gizmo als Baby, zusammen mit Filou, zu uns geholt. Auch er war ein spezieller Kater, manchmal schon fast unheimlich. Wir nannten ihn oft den Heiler, er hatte einfach etwas Spirituelles.  Nur lange Haare hatte er nie, obwohl er ein Norweger war.  Es war für uns ein grosser Schock als der Tierarzt anrief und und mitteilte, das jemand Gizmo tot gefunden hatte. Aber wir waren so unendlich dankbar, dass diese Frau angehalten hat und Gizmo zum Tierarzt brachte. Der Gedanke, dass dein Tier irgendwo liegt ist einfach unerträglich. Man weiss nie, lebt das Tier noch oder nicht? Wir wissen bis heute nicht, was mit Filou geschehen ist. Oder auch nicht zu wissen, wo das Tier ist - tot oder irgendwo eingesperrt, ist auch so schrecklich. Es schmerzt jedes Mal so sehr, ein Tier zu verlieren. Und doch haben meine Männer, Axel und mein Sohn Dario recht. Eine Katze hier einzusperren käme für uns nicht in Frage. Man muss vertrauen und loslassen.

 

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Team Regenbogen

 

 

Team Regenbogen

 

Eine inter-nette Freundschaft auf der Regenbogenwelle...

 

 

 

 

 

 

Vor einigen Jahren, es mögen jetzt so 12 Jahre her sein, habe ich sie kennen gelernt. Also kennen gelernt ist relativ. Persönlich haben wir uns bis heute noch nie gesehen.

 

Gehört haben wir uns... einmal am Telefon. 

Doch da haben wir damals festgestellt, dass wir eher die "Schriftlichen" sind. Das heisst, wir schreiben uns so auf eine spezielle Weise, einer speziellen Energie-Welle, dass es mit reden, der Stimme und dem Akzent, irgendwie nicht passte am Telefon. Eine andere Kommunikation war die unsere, über die geschriebenen Worte - mit mitgeschickter Energie.

 

Auch musste ich ja dann am Telefon Hochdeutsch sprechen. Und wir wissen alle, DAS machen wir Schweizer also nur höchst ungern.

 

Sie...sie heisst Gabi. Gabi ist eine Wienerin. Gabi ist meine "inter-nette" Freundin.  Ich habe noch mehr so wertvolle Internet Freundinnen - und meine wichtigste Internet Bekanntschaft ist heute ja mein Ehemann Axel, dem Internet sei also Dank. Es hat viele wertvolle Begegnungen und mir meine grosse Liebe ins Leben gebracht.

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Oh du fröhliche.... Weihnachtszeit!

 

 

Ich wünsche mir

 

gemütliche Weihnachten!

Ich lag ja eine Woche im Krankenhaus. Also, ich lag nicht einfach... sondern ich liess mein Knie reparieren. 

 

Ich war im Spital Appenzell. Appenzell ist so ein kleiner Kanton in der Schweiz. Alles sehr ländlich - irgendwie scheint die Welt dort noch in Ordnung. Ich fühlte mich nicht nur durch mein Knie entschleunigt, sondern auch durch die Gegend, durch die Menschen die dort leben. Nebst Physiotherapie, frischer Bergluft und liebenswerten Gesprächen mit einem Pflegepersonal, dass noch Zeit und Herz für seine Patienten hat, hatte ich endlich einmal wieder Zeit. Zeit für mich!

 

Zeit um zu Lesen. Das fehlt mir, in meinem doch eher lebendigen Alltag, einfach zu oft. Das heisst, ich könnte Prioritäten setzen und mir die Zeit nehmen, doch hier bin ich leider auch eine, die genau  das Lesen dann zurück steckt. Also ging ich beladen mit Büchern, die ich auf meiner Lese-Wunsch-Liste hatte, ins Krankenhaus. 

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Grenzen Setzen

 

 

 

Warum es so schwierig ist, seine Grenzen zu erkennen, zu wahren und durch Grenzen setzen freier leben zu können.

"Kennst du deine Grenze?" Frage ich oft meine Kundinnen oder Kunden, wenn sie mir von ihrem Alltag erzählen. Durch die Massage, darf ich ihnen sehr nahe kommen. Sie lassen sich berühren von mir - sie öffnen sich. Auf meine Frage antworten viele: "...hm, eigentlich nicht - brauche ich denn eine Grenze? Bin ich dann nicht arrogant oder egoistisch? Ich bin doch gerne offen für die Menschen und gerne für die Menschen da". Und doch höre und spüre ich, wie ausgelaugt die meisten sind, wie müde oder wie sie sagen... auf dem Zahnfleisch-laufend...

 

Ich bin auch gerne für die Menschen da. Doch gerade durch meine Arbeit in der Praxis, stosse ich oft an meine Grenze, ich lasse es zu, dass meine Grenze überschritten wird oder ich fühle mich manchmal "grenzenlos". Was darauf folgt ist Müdigkeit, keine Motivation oder manchmal sogar Ärger - über mich oder über andere. Und ab und zu bekomme ich einfach eine schlechte Laune!

 

Warum fällt es einem denn so schwer, die Grenze zu setzen? 

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End-Lich

ein Herzenswunsch....

hat sich erfüllt!


Ich habe (m)ein Bild gemalt. Ich habe es

end-lich getan. 

Als wir letzte Weihnachten erfuhren, dass meine Mama an Krebs erkrankt ist, hat sich die Zeit, das Zeitgefühl irgendwie verändert. Ohne Rücksicht tickte die Uhr unermüdlich vor sich hin. 

Ich begleitete meine Mama die letzen Monate ihres Lebens, es waren gerade mal noch 3 1/2 Monate bis zu ihrem Tod. Aber man weiss das ja nicht im Voraus. Und doch spürte ich, die Zeit mit meiner Mama wurde "end-lich". Ich wollte die Zeit mit ihr noch nutzen, doch das ist so einfach gedacht. Wie konnten wir die Zeit denn noch nützen? Durch ihre Parkinson Krankheit war schon sovieles schwer, aber dieser Krebs, der so schnell voran Schritt und es nicht mehr viel Raum liess, "Zeit zu nützen", machten alles irgendwie noch schwerer.

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*Oh Gott - Ein Blog*                               

Wie oft habe ich immer all die Blog's - die durch die Inter-nette-Welt flattern, angeschmachtet...

 

Ich bewundere die Menschen, die all die schönen Texte, Besinnliches, Weisheiten, Erkenntnisse oder einfach Humorvolles aus ihrem Leben zu berichten haben.

 

 

Sie scheinen es einfach so daher zu schreiben und ich staune und finde mich immer auf die eine oder andere Art  darin wieder.

 

In den letzten Jahren geschah in meinem Leben so vieles und oft dachte ich, das wäre jetzt auch "blogös". Doch wieso sollte das für irgendjemanden interessant sein, zu Lesen? Wen sollten die kleinen Episoden aus meinem Leben denn schon interessieren? Es wird ja schon soviel geschrieben.. und .. wirklich Gutes... also - WARUM? Ich fand darauf bis heute keine Antwort.

 

Aber auf die Frage: aber warum denn eigentlich NICHT? Auch darauf fand ich keine Antwort. So grübelte ich eine Weile, bis ich erkannte, wenn ich es jetzt nicht wage, werde ich es nie erfahren, wie das ist, zu bloggen - was es bedeutet, zu bloggen - oder ob es mir überhaupt gefällt,, zu bloggen... Resl's Blog - JA oder NEIN? Da las ich - auch im Internet, einen Satz, der mich herzlich zum Schmunzeln brachte, denn er beschrieb genauestens mein Hin und Her Zustand:

 

Mögen täte ich schon wollen, aber dürfen hätte ich mich nicht getraut.

 

So habe ich eine Entscheidung getroffen. Entscheidungen, die lange vor sich her geschoben wurden, endlich zu treffen, tut immer gut! Egal wie es kommt, jetzt wage ich es. Es ist ein Herzensprojekt... wenn es sich gut anfühlt in meinem Herzen, kann es nicht falsch für mich sein. So ist er geboren, der Blog.

 

Oh Gott, ein Blog... DA ist er endlich! Einwenig erschrecke ich noch über meine Entscheidung. Zweifel wollen hoch kommen aber ein Herzenswunsch geht in Erfüllung.. (auch wenn das Pumperl jetzt einwenig rast vor Aufregung..)

 

Los geht's... endlich erfahre ich, wie es sich anfühlt.. zu bloggen :-)



 

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Die Tränen der Mutter...

Ich wurde schon früh mit dem Tod konfrontiert, als ich 13 Jahre alt war, starb mein grosser Bruder. Er war für mich der lebenslustigste, lebendigste Mensch den es gab. Bis dahin starben für mich nur "alte" Menschen...

 

Als er von einem Tag auf den anderen nicht mehr Heim kam, brach meine Welt zusammen. Es  hat mich  viele Jahre nach dem Sinn des Lebens suchen lassen. Aber auch die Auseinandersetzung mit dem Tod beschäftigte mich immer wieder.

 

 

 

 

Bis ich 22 Jahre alt war, hatte ich bereits vier gute Freunde verloren, durch Unfälle, Krankheit oder leider auch einen Suizid.

 

Nun sind auch in den letzten zwei Jahren meine Eltern gestorben. Gerade ich, wo meinte, mit dem Tod nun wirklich  umgehen zu können und gut "therapiert" zu sein, wurde überrascht, was es bedeutet, die Eltern zu verlieren. Natürlich hört man immer wieder die Worte... es ist ihnen ja gut gegangen. Natürlich, sie waren alt und krank. Ich durfte meine Eltern auch sehr lange "haben", wenn ich an meinen Sohn denke, der mit 17 Jahren bereits seinen Vater verloren hat.  Gerade die letzten Jahre ihrer Krankheit waren sehr intensiv, ich verbrachte sehr viel Zeit mit ihnen und konnte auch Abschied nehmen. Und doch fehlen sie immer wieder sehr schmerzlich... Ehrlich gesagt, ich habe das wirklich unterschätzt.

 

Beerdigungen sind deshalb nicht meins. Sie wühlen mich auf, sie holen alte Wunden und Narben hervor. Lassen mich weinen, mich an den eigenen Schmerz erinnern und auch  den Schmerz der Angehörigen fühle ich.

 

Nun waren wir am Montag in der Innerschweiz an der Beerdigung der Mutter meines Schwagers. Eine liebenswerte Frau, ein Mami durch und durch, für alle. Irgendwie ähnlich wie meine Mutter. Sie verstanden sich auch bestens, die beiden.

 

Es war eisig kalt, als wir auf dem Friedhof standen. Die Familie hatte sich ein "Baumgrab" ausgesucht. Da dort soviel Platz frei ist, weil es nicht mehr viele Erdbestattungen gibt, wurde eine neue Idee umgesetzt. Es wurden Bäume gepflanzt. Jeder Baum wurde einem Planeten zugeordnet. So konnte die Familie sich einen Baum aussuchen, wo die Asche der Mutter dann begraben wurde. Sie suchten sich den Planeten Neptun aus, da die Eigenschaften, die diesem Planeten zugeordnet werden, am Besten zu der Mutter passten. 

 

Es war sehr berührend und sehr friedvoll, als die Urne in die Erne gestreut wurde. Ein warmes Gefühl des Friedens machte sich in meinem Herzen breit. Diese liebe Mutter wird jetzt in diesem Baum weiterleben. Was für ein schöner Gedanke. Auf einer  silbrigen Tafel, wo der Planet Neptun angeschrieben war, sahen wir, wer bereits alles "in diesem Baum weiterlebt". Ein tiefer Frieden durchströmte mein Herz und übertönte die Traurigkeit.

 

Die Trauernden segneten dann das Gräblein mit Weihwasser. Es war so eisig kalt, dass die Tropfen des Weihwassers, die auf das Bild der Verstorbenen fielen, gleich einfror.en So sah es aus, als hätte es viele kleine Tränen auf dem Gesicht der eigentlich fröhlich lachenden Verstorbenen. Auch dieses Bild, berührte mich sehr. Einfach "anders" als sonst... war diese Beerdigung.

 

Nachher beim Mittagessen stand ihr Bild vorne, einwenig erhöht und man hatte das Gefühl, die Mutter lacht uns alle an. Sie hatte gerne Menschen um sich...  Später kam ein Bruder meines Schwagers und erzählte... er wollte vom Bild die Tropfen abputzen, aber sie waren fest gefroren. Als er dann das Bild im Lokal aufstellte, schmolzen die Tropfen und es sah aus, als das Müetti unter Tränen lachte...

 

Auf Wiedersehen Irene - du sitzt jetzt mit meiner Mama im Himmel und ich sehe euch beide liebenswerten Müettis zusammen lächeln. Und wieder ist dieses warme Gefühl in meinem Herzen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

innerer Kritiker VersuS  inneren Coach

Letzte Nacht hat sich mein innerer Kritiker lautstark gemeldet

 

Naja, "er" hatte ja recht... Der gestrige Nachmittag verlief nun wirklich nicht, wie ich ihn mir schon so lange vorgestellt und gewünscht hatte.

 

Und ja... ich bin zwar kritikfähig. Ich mag sogar Kritik, denn ich finde es spannend zu erfahren, wie mich andere sehen oder wahrnehmen. Und so weiss ich, diese Menschen sind ehrlich zu mir. 

 

Ausserdem gestehe ich mir zu, die Kritik anzunehmen, sie wirken zu lassen, das heisst aber nicht, dass es nicht auch Kritik gibt, die mich nicht auch mal  zwickt, wo auch immer...

 

vielleicht im Ego, oder im Gefühl,  auch im sensiblen Krebs-Sternzeichen bin ich sehr sensibel... und mein Mann Axel sagt, in der magischen Zahl 7 die ich im Geburtstag habe, bin ich ziemlich empfindlich... wo und wie auch immer.

 

aber nach all den Jahren habe ich mir zugestanden, dass daraus dankbar anzunehmen, was für mich stimmig ist. Was nicht stimmig ist, wird mit einem Dankeschön und einem Achselzucken hinter mir gelassen.

 

Doch was mein innerer Kritiker letze Nacht herum stänkerte... es wollte nicht aufhören!

 

 

 

  • ich hab dir doch gesagt das funktioniert nicht... was willst du denn... bleib bei deiner Massage, DAS kannst du wenigstens...
  • du bist gar nicht gut genug, da vorne zu stehen... es gibt schon soviele, die sind viel besser wie du...
  • was denkst du denn, was hast du noch zu erzählen... brauchen das die Menschen?
  • und überhaupt, wie oft hast du wieder in deinen Haaren rumgewuschelt und herum gezupft vor Verlegenheit? und zu laut gelacht und Witze gemacht die keiner lustig fand
  • und wie oft wurde ein Kopf wieder rot...
  • und wie VIEL du wieder geredet hast... typisch!
  • ich bin enttäuscht von dir! Wo und Wer warst du denn gestern? Du warst nicht dich selbst! pah..
  • und überhaupt... wen interessiert es... du warst unkonzentriert, nervös und überhaupt! Lass es einfach... geh in deinen Massagekeller und bleib da! Lass andere dies machen, die das besser können!

 

und und und... es ging noch lange so weiter und ich war kurz davor das alles anzunehmen, Herzensprojekte einfach hinzuwerfen und zu denken, ja Theresli... so ist es! Ich wusste es! Lass es einfach.. es heisst schliesslich auch: Schuster bleib bei deinen Leisten... Also! 

 

nur... ich wäre ja nicht ich, wenn ich mich nicht irgendwann erinnerte, was ich letzthin im Online Coaching grad gelernt hatte... da gibts doch nebst dem inneren Kritiker auch einen inneren Coach... wo WAR der denn jetzt eigentlich? So bestimmte ich in meinem Kopf, dass der Kritiker jetzt wohl genug geschimpft hat und mal kurz still sein soll. Man muss es nämlich dem Kritiker nur sagen er soll still sein, dann tut er das auch...

 

nach einem kurzen Moment der Stille... sah ich meinen inneren Coach, der mich sehr entspannt  anschaute,  anlächelte, mit den Schultern zuckte und sagte: 

 

Schätzelein... AUFSTEHEN, KRONE RICHTEN und WEITER GEHEN! und bitte, WEITER Fehler machen ... denn das heisst nämlich, du bleibst lernfähig und JEDER Fehler ist willkommen, dadurch wirst du jedes Mal besser! Und nur so entwickelst du dich auf deinem Weg...

 

und schwupp... war das Lächeln auf meinem Gesicht zurück. JA, so mache ich das! 

 

Ich wünsche euch gute Gespräche mit beiden, denn es braucht ja beide für die persönliche Entwicklung - doch wir neigen oft dazu, NUR dem Kritiker das Wort zu geben und auch noch alles eins zu eins zu glauben. 

 

Wenn ihr das nächste Mal in einer Zwickmühle seid, lasst den Kritiker mal bewusst still werden, damit der Coach auch mal zu Wort kommt. Ihr werdet staunen was dann passiert :-)

 

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lampenfieber...

Nein mein Schatz... das ist kein grippaler Infekt... das ist LAMPENFIEBER ;-)

Lampenfieber...

 

Wann hattet ihr das letzte Mal Lampenfieber?

 

Ich habe es oft. Gerade bei jedem Neukunden der zu mir in die Praxis kommt, erwischt es mich.  Manchmal mehr... manchmal weniger.

 

Deshalb kenne ich dieses Gefühl mittlerweile sehr gut. Wie es sich vorher anfühlt - dazwischen irgendwo da ist und doch nicht - aber das  schönste am Lampenfieber ist für mich das Gefühl "danach" :-)

 

Man hat sich etwas getraut! Egal wie das Resultat ist, aber man hat sich getraut!

Es fühlt sich doch so "Pionier" artig an, oder?

 

 

Aber was absolut der Hammer ist, mit seinem Liebsten zusammen Lampenfieber zu haben!

 

 

Über ein Jahr haben wir "projektiert", Themen gesucht, Informationen, Unterlagen, Kursraum ... und und und. Irgendwie lebten wir schon "im Projekt" als wäre es real... und doch war es "weit weg". In den Sternen... oder sonstwo.

 

 

Gestern war es soweit, 1. Workshop! Da es Axels Workshop war, lag die Hauptverantwortung bei ihm. Je näher der Tag kam, umso ruhiger wurden wir beide. Kurz vorher meinte Axel, sollte er am Samstag einen "grippalen Infekt" bekommen, so würde ich doch schon den Workshop für ihn machen??

 

Ich schaute ihn an und musste lachen, denn: DAS war kein grippaler Infekt - das war ganz einfach Lampenfieber :-)

 

Das Wechselbad der Gefühle Tage, Stunden vor dem Workshop... unbeschreiblich!

Das Erleben während des Workshops... unglaublich!

Das Glück, eine solche tolle Gruppe zu Beginn zu haben... unbezahlbar!

Das Gefühl nach dem Workshop, den Mut gehabt zu haben, es wirklich zu tun.... unvergleichbar!

 

Wir danken unseren "Pionieren" des gestrigen Numerologie-Workshops für das tolle Mitmachen, die tolle Gruppendynamik und für das tolle Feedback!

 

Für alle, die sich für die Numerologie interessieren, schaut immer mal wieder auf der Homepage. Geplant ist der nächste Grundlagen Workshop im November 16.. aber wer weiss ;-)...

 

..und für alle die eigene Herzensprojekte haben... bleibt dran und habt den Mut, es *zu tun*! 

 

 

 

 

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1. April 1988

Ich hatte heute vor 28 Jahren meinen ersten Arbeitstag im hiesigen Spital. Ich trat meine "Traumstelle" an, in der Patientenadministation. Endlich kam ich in die Richtung Gesundheitswesen, wo schon immer mein Gefühl mich hinzog.

 

So sass ich aufgeregt, in meinem neuen Büro,  neben der Kollegin, die diesen Platz verliess, deren Stelle ich bald selbständig übernehmen würde  und schaute ihr gebannt zu, wie sie die Anmeldeformulare einer Geburt, die vor wenigen Stunden statt gefunden hatte, routiniert ausfüllte.

 

Es waren Zwillinge, zwei Mädchen, die vor ein paar Stunden geboren wurden. Ich war berührt, gleich zu Anfang, schon etwas besonderes.

 

Der noch immer emotionale Vater der Zwillinge stand vor unserer Bürotüre. Meine Kollegin lehrte mich ,  wie ich diesen Mann zu begrüssen und ihm zu gratulieren hätte, (dies kam aus der Lehre: Umgang mit Patienten und deren Angehörigen ;-) )  wie man neu geborene Kinder beim Zivilstandsamt anmeldet, wie man die Geburt administrativ weiterleitet, welche Formulare man braucht und und und...

 

...und auch, wie ich die Kasse öffnen kann, damit der frisch gebackene Vater Papiergeld in Kleingeld wechseln kann.

 

Damals gab es noch keine Telefonkarten auf den Zimmern. Und auch Handys waren noch nicht allgegenwärtig und überall, wie heute. So wechselten wir ihm sein 20er Nötli, damit er in der Telefonkabine, unweit von meinem neuen Büro, seine Angehörigen über die Ankunft seiner Töchter informieren kann. Nur... damals gab es bei uns in der Schweiz max. 2 Ultraschall Untersuchungen pro Schwangerschaft. So kam es wohl, dass die glücklichen Eltern  bei der Geburt nicht wussten, dass sie nicht nur eins, sondern zwei Babys erwarteten...

 

So hatte der stolze Vater gleich eine besondere gute Nachricht für seine lieben Angehörigen.

 

Genau dieser Mann, kam total entnervt nach gefühlten 15 Minuten wieder zu uns ins Büro, setzte sich ratlos hin und sagte... "was soll ich bloss tun, überall wo ich anrufe, glauben die mir nicht, dass es tatsächlich Zwillinge sind... es ist heute der 1. April`" :-) ...

 

Jeden 1. April fällt mir diese Geschichte ein und noch heute zaubert sie mir ein Lächeln ins Gesicht...  so habe ich heute aber auch mit Staunen festgestellt, dass diese zwei süssen Mädchen von damals,  heute schon 28zig geworden sind... wie doch die Zeit vergeht...

 

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Adieu kleiner Mogli...

Adieu kleiner Mogli

 

Von Herzen danken wir dir, für diese ganz besondere Zeit mit dir. Du hast uns viel gelehrt, über dich - über uns. Deine 7 Leben hast du nun aufgebraucht, wir können es kaum glauben, dass wir dich gehen lassen mussten...

 

Schon unser Anfang war etwas Besonderes. Als wir die Nachricht von der Tierauffangstation erhielten, ein kleiner schwarzer Kater namens Gregor sei ihnen entwischt  warst du für uns ein kleiner, freiheitsliebener Rebell. Denn wie sollte es einer ca 3 Monatigen Katze denn gelingen, aus dem Tierheim ,auszubrechen,? Es dauerte dann aber ein paar Tage, bis wir uns zum ersten Mal sahen.

 

Wie süss du warst, mit deinen grossen grünen Augen und deinem schwarzen Babypelz. Aber wie scheu und wild du warst... Und wie schnell! Wie ein flinkes Wiesel bist du uns immer wieder entwischt.

Als man vorschlug, eine Falle aufzustellen um dich zu fangen, fand mein Vater, dann wolle er dich lieber behalten. Das Haus meiner Eltern war schon immer irgendwie auch eine Auffangstation für Tiere. 

 

Ich erinnere mich als Kind, als ich draussen spielte und plötzlich ein grosser bunter Papagei hinter mir im Gras sass. Coco blieb fast ein Jahr bei uns, bis sich sein Besitzer doch noch meldete. Meine Schwester und ich weinten bittere Tränen, als er abgeholt wurde.  Schildkröten, Wellensittiche... Alle fanden sie hier Asyl und die meisten blieben, weil sie niemand vermisste.

 

So auch zum Beispiel Mikesch, ein weisser Kater mit getigerten Flecken.

Er lief damals meinem Vater zu, gut erzogen, kastriert aber leider nicht gechipt. Trotz vielen Inseraten und Ausschreibungen fand sich der Besitzer von ihm nicht mehr. Da genau zu der gleichen Zeit unser Filou spurlos verschwunden war, entschloss sich Mikesch kurzer Hand, bei uns einzuziehen.

 

Auch zur gleichen Zeit entschloss sich die rote, ältere Tigerkatze Chiara, bei meinen Eltern einzuziehen. Sie war die Katze der ehemaligen Bewohner der Auffangstation, als diese weg zogen hatte Chiara wohl Heimweh. Mindestens sechs mal lief sie von ihrem neuen Zuhause weg um wieder bei meinem Vater vor dem Küchenfenster zu sitzen. So wurde gemeinsam mit der Familie beschlossen, das die betagte Chiara nun bei meinen Eltern bleiben darf. Chiara war es, die damals Mogli (Wir haben Gregor dann Mogli getauft. Es passte zu dem Dschungelkind, wenn er so durchs hohe Gras geschlichen kam) mit zum Fressen brachte. Sie hatte ihn wohl adoptiert und er hatte endlich eine Mama. Doch einfangen liess er sich trotzdem nicht. Mein Vater schaffte es mit der Zeit, ihn während des Fressens zu streicheln. Auch hatten wir das Gefühl, das er alten Männern eher vertraute als Frauen. Kaum hörte er eine Frauenstimme verschwand er sofort.

 

Chiara muss dann wohl verstorben sein, sie litt schon ziemlich an Altersbeschwerden und einige Zähne fehlten, wir fanden sie eines Tages einfach nicht mehr. So war Mogli wieder alleine. Immer wieder sah man ihn vorbei flitzen und ab und zu, wenn meine Schwester im Garten der Eltern herum werkelte, setzte er sich aus einer sicheren Distanz dazu und schaute ihr aufmerksam zu.

 

Es kam dann die Zeit für meinen Vater,  zu meiner Mama ins Altersheim zu ziehen. Es fiel ihm so unendlich schwer und auch die Sorge um Mogli (welchen er Möhrli nannte - So hiess Mogli eigentlich Mogli-Möhrli-Gregor, was für ein Name, was für ein besonderer Kater) war für ihn bedrückend. Wir versprachen, Mogli zu füttern und so gut es ging nach ihm zu schauen. Da Axel jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit nach ihm schaute, merkte Mogli doch langsam, dass es Axel gut mit ihm meinte. Aber nach wie vor rannte er sofort weg.

 

Dann kam der Moment, wo unser Gizmo starb. Wir hatten Gizmo als Baby, zusammen mit Filou, zu uns geholt. Auch er war ein spezieller Kater, manchmal schon fast unheimlich. Wir nannten ihn oft den Heiler, er hatte einfach etwas Spirituelles.  Nur lange Haare hatte er nie, obwohl er ein Norweger war.  Es war für uns ein grosser Schock als der Tierarzt anrief und und mitteilte, das jemand Gizmo tot gefunden hatte. Aber wir waren so unendlich dankbar, dass diese Frau angehalten hat und Gizmo zum Tierarzt brachte. Der Gedanke, dass dein Tier irgendwo liegt ist einfach unerträglich. Man weiss nie, lebt das Tier noch oder nicht? Wir wissen bis heute nicht, was mit Filou geschehen ist. Oder auch nicht zu wissen, wo das Tier ist - tot oder irgendwo eingesperrt, ist auch so schrecklich. Es schmerzt jedes Mal so sehr, ein Tier zu verlieren. Und doch haben meine Männer, Axel und mein Sohn Dario recht. Eine Katze hier einzusperren käme für uns nicht in Frage. Man muss vertrauen und loslassen.

 

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Team Regenbogen

 

 

Team Regenbogen

 

Eine inter-nette Freundschaft auf der Regenbogenwelle...

 

 

 

 

 

 

Vor einigen Jahren, es mögen jetzt so 12 Jahre her sein, habe ich sie kennen gelernt. Also kennen gelernt ist relativ. Persönlich haben wir uns bis heute noch nie gesehen.

 

Gehört haben wir uns... einmal am Telefon. 

Doch da haben wir damals festgestellt, dass wir eher die "Schriftlichen" sind. Das heisst, wir schreiben uns so auf eine spezielle Weise, einer speziellen Energie-Welle, dass es mit reden, der Stimme und dem Akzent, irgendwie nicht passte am Telefon. Eine andere Kommunikation war die unsere, über die geschriebenen Worte - mit mitgeschickter Energie.

 

Auch musste ich ja dann am Telefon Hochdeutsch sprechen. Und wir wissen alle, DAS machen wir Schweizer also nur höchst ungern.

 

Sie...sie heisst Gabi. Gabi ist eine Wienerin. Gabi ist meine "inter-nette" Freundin.  Ich habe noch mehr so wertvolle Internet Freundinnen - und meine wichtigste Internet Bekanntschaft ist heute ja mein Ehemann Axel, dem Internet sei also Dank. Es hat viele wertvolle Begegnungen und mir meine grosse Liebe ins Leben gebracht.

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Oh du fröhliche.... Weihnachtszeit!

 

 

Ich wünsche mir

 

gemütliche Weihnachten!

Ich lag ja eine Woche im Krankenhaus. Also, ich lag nicht einfach... sondern ich liess mein Knie reparieren. 

 

Ich war im Spital Appenzell. Appenzell ist so ein kleiner Kanton in der Schweiz. Alles sehr ländlich - irgendwie scheint die Welt dort noch in Ordnung. Ich fühlte mich nicht nur durch mein Knie entschleunigt, sondern auch durch die Gegend, durch die Menschen die dort leben. Nebst Physiotherapie, frischer Bergluft und liebenswerten Gesprächen mit einem Pflegepersonal, dass noch Zeit und Herz für seine Patienten hat, hatte ich endlich einmal wieder Zeit. Zeit für mich!

 

Zeit um zu Lesen. Das fehlt mir, in meinem doch eher lebendigen Alltag, einfach zu oft. Das heisst, ich könnte Prioritäten setzen und mir die Zeit nehmen, doch hier bin ich leider auch eine, die genau  das Lesen dann zurück steckt. Also ging ich beladen mit Büchern, die ich auf meiner Lese-Wunsch-Liste hatte, ins Krankenhaus. 

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Grenzen Setzen

 

 

 

Warum es so schwierig ist, seine Grenzen zu erkennen, zu wahren und durch Grenzen setzen freier leben zu können.

"Kennst du deine Grenze?" Frage ich oft meine Kundinnen oder Kunden, wenn sie mir von ihrem Alltag erzählen. Durch die Massage, darf ich ihnen sehr nahe kommen. Sie lassen sich berühren von mir - sie öffnen sich. Auf meine Frage antworten viele: "...hm, eigentlich nicht - brauche ich denn eine Grenze? Bin ich dann nicht arrogant oder egoistisch? Ich bin doch gerne offen für die Menschen und gerne für die Menschen da". Und doch höre und spüre ich, wie ausgelaugt die meisten sind, wie müde oder wie sie sagen... auf dem Zahnfleisch-laufend...

 

Ich bin auch gerne für die Menschen da. Doch gerade durch meine Arbeit in der Praxis, stosse ich oft an meine Grenze, ich lasse es zu, dass meine Grenze überschritten wird oder ich fühle mich manchmal "grenzenlos". Was darauf folgt ist Müdigkeit, keine Motivation oder manchmal sogar Ärger - über mich oder über andere. Und ab und zu bekomme ich einfach eine schlechte Laune!

 

Warum fällt es einem denn so schwer, die Grenze zu setzen? 

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End-Lich

ein Herzenswunsch....

hat sich erfüllt!


Ich habe (m)ein Bild gemalt. Ich habe es

end-lich getan. 

Als wir letzte Weihnachten erfuhren, dass meine Mama an Krebs erkrankt ist, hat sich die Zeit, das Zeitgefühl irgendwie verändert. Ohne Rücksicht tickte die Uhr unermüdlich vor sich hin. 

Ich begleitete meine Mama die letzen Monate ihres Lebens, es waren gerade mal noch 3 1/2 Monate bis zu ihrem Tod. Aber man weiss das ja nicht im Voraus. Und doch spürte ich, die Zeit mit meiner Mama wurde "end-lich". Ich wollte die Zeit mit ihr noch nutzen, doch das ist so einfach gedacht. Wie konnten wir die Zeit denn noch nützen? Durch ihre Parkinson Krankheit war schon sovieles schwer, aber dieser Krebs, der so schnell voran Schritt und es nicht mehr viel Raum liess, "Zeit zu nützen", machten alles irgendwie noch schwerer.

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*Oh Gott - Ein Blog*                               

Wie oft habe ich immer all die Blog's - die durch die Inter-nette-Welt flattern, angeschmachtet...

 

Ich bewundere die Menschen, die all die schönen Texte, Besinnliches, Weisheiten, Erkenntnisse oder einfach Humorvolles aus ihrem Leben zu berichten haben.

 

 

Sie scheinen es einfach so daher zu schreiben und ich staune und finde mich immer auf die eine oder andere Art  darin wieder.

 

In den letzten Jahren geschah in meinem Leben so vieles und oft dachte ich, das wäre jetzt auch "blogös". Doch wieso sollte das für irgendjemanden interessant sein, zu Lesen? Wen sollten die kleinen Episoden aus meinem Leben denn schon interessieren? Es wird ja schon soviel geschrieben.. und .. wirklich Gutes... also - WARUM? Ich fand darauf bis heute keine Antwort.

 

Aber auf die Frage: aber warum denn eigentlich NICHT? Auch darauf fand ich keine Antwort. So grübelte ich eine Weile, bis ich erkannte, wenn ich es jetzt nicht wage, werde ich es nie erfahren, wie das ist, zu bloggen - was es bedeutet, zu bloggen - oder ob es mir überhaupt gefällt,, zu bloggen... Resl's Blog - JA oder NEIN? Da las ich - auch im Internet, einen Satz, der mich herzlich zum Schmunzeln brachte, denn er beschrieb genauestens mein Hin und Her Zustand:

 

Mögen täte ich schon wollen, aber dürfen hätte ich mich nicht getraut.

 

So habe ich eine Entscheidung getroffen. Entscheidungen, die lange vor sich her geschoben wurden, endlich zu treffen, tut immer gut! Egal wie es kommt, jetzt wage ich es. Es ist ein Herzensprojekt... wenn es sich gut anfühlt in meinem Herzen, kann es nicht falsch für mich sein. So ist er geboren, der Blog.

 

Oh Gott, ein Blog... DA ist er endlich! Einwenig erschrecke ich noch über meine Entscheidung. Zweifel wollen hoch kommen aber ein Herzenswunsch geht in Erfüllung.. (auch wenn das Pumperl jetzt einwenig rast vor Aufregung..)

 

Los geht's... endlich erfahre ich, wie es sich anfühlt.. zu bloggen :-)



 

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